„Warum ist alles weiß? Warum ist der Engelskuchen weiß und der Teufelskuchen schwarz?“
Muhammad AliWeiterlesen:
† 03.06.2016 in Scottsdale, Arizona
Staatsangehörigkeit bei Geburt: US-Amerikanisch
Staatsangehörigkeit bei Tod: US-Amerikanisch
Cassius Marcellus Clay Sr.
* 11.11.1912† 08.02.1990
Odessa Lee O'Grady
* 12.01.1917† 20.08.1994
Rudolph Arnett Clay/ Rahman Ali
* 18.07.1943| Bereich | Art | Von | Bis | Ort |
|---|---|---|---|---|
| Professioneller Boxer | 1960 | 1979 | ||
| Diplomat | Begann seine Arbeit als Diplomat nicht aus monetären, sondern aus humanitären Gründen. | 1980 |
Nation of Islam
Ort:Eintrittsgrund: aufgrund seiner politischen und religiösen Überzeugungen
Funktion / Tätigkeit: Eintritt Anfang der 60er, Austritt Mitte der 70er
Wie wurde die Geschichte bekannt?
Ali verschaffte sich selbst seine Popularität durch seine Erfolge im Boxen und galt eine Zeit lang als berühmteste Person der Welt.
Wann wurde die Geschichte bekannt?
Ab den 1960ern.
Wo wurde die Geschichte bekannt?
Im Fernsehen, in der Zeitung, auf der Straße – jede*r kannte Muhammad Ali.
Durch wen wurde die Geschichte bekannt?
Durch Ali selbst, aber auch durch seine Verwandten, seine Tochter schrieb beispielsweise ein Buch über ihren Vater oder sein Bruder, welcher bei Dokumentationen über Ali mitspielte.
Preise, Auszeichnungen
- 3 x Weltmeister, Olympia Gold, „Sportsman of the Century”, BBC “Sports Personality of the Century”
- Presidential Medal of Freedom (2016), Martin Luther King Jr. Award, Honorary Doctorates
Literatur (Literatur, Filme, Webseiten etc.)
Literatur:
- Remnick, David: King of the World. Muhammad Ali and the Rise of an American Hero, London 1998.
- Hauser, Thomas: Muhammad Ali: Ich, mein Leben, meine Kämpfe, München 2011.
- Kemper, Peter: Muhammad Ali: Leben, Werk, Wirkung, München 2010.
- Eig, Jonathan: Ali. Ein Leben, München 2018.
- Ali, Hana Yasmeen: Mit dem Herzen eines Schmetterlings. Meine Gedanken zum Leben, New York 2004.
Filme:
- Blutsbrüder: Malcolm X und Muhammad ALI. (2021)
- What’s my Name? Muhammad Ali. (2019)
- Muhammad Ali: Ein Leben in zehn Fotos. (BBC, 2021)
Eigene Werke
Muhammad Ali: The Greatest. My own story, 1975.
Muhammad Alis Widerstand wurde von seiner Wut gegen die Ungerechtigkeit und seinem unermüdlichen Willen gefördert.
Geltung der Rechte für alle Menschen in allen Ländern und Gebieten unabhängig von ihrer internationalen Stellung
Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit
Verbot von Sklaverei oder Leibeigenschaft
Verbot von Folter oder grausamer, unmenschlicher Behandlung
Anspruch auf Anerkennung als Rechtsperson
Gleichheit vor dem Gesetz
Religionsfreiheit
Recht auf freie Meinungsäußerung
Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit
Recht auf soziale Sicherheit
Recht auf Bildung und Ausbildung
Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben, Freiheit von Wissenschaft und Bildung
EINLEITUNG
Wenn man den Namen „Muhammad Ali“ hört, denken die meisten an eine Legende des Boxsports. Doch Ali war mehr als das. Er war ein Symbol für Mut, Gerechtigkeit, Widerstand und den unermüdlichen Glauben, für seine Werte und Vorstellungen einzustehen. Ali gab der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts eine Stimme, und zwar eine so laute Stimme, dass sie weit über die Vereinigten Staaten hinaus gehört wurde.
DIE GESCHICHTE
Muhammad Ali kam am 17. Januar 1942 zur Welt und trug den Namen Cassius Marcellus Clay, welchen er später als Sklavenname bezeichnete und sich deshalb umbenannte. Ali wuchs in einer afroamerikanischen Mittelklassefamilie in Louisville Kentucky, einem Südstaat der USA, auf. Sein Vater Cassius Marcellus Clay Senior war ein charmanter und unterhaltsamer Charakter, jedoch alkoholsüchtig. Seine Mutter Odessa Clay war eine liebevolle Mutter und sein jüngerer Bruder Rudolph Clay (später Rahman Ali) ein loyaler Lebensgefährte Alis. [1]
Den Weg zum Boxen fand Ali, als er 12 Jahre alt war. Ali sei mit seinem brandneuen Fahrrad und seinem Bruder auf dem Lenker durch die Straßen Louisvilles gefahren, als es plötzlich anfing zu regnen. Die beiden Brüder flüchteten sich in ein öffentliches Gebäude, stellten das Fahrrad draußen ab und warteten, bis der Regen aufhörte. Doch als sie rauskamen, war das Fahrrad verschwunden. Die beiden waren außer sich vor Wut, denn das Fahrrad war ein Weihnachtsgeschenk gewesen und eigentlich viel zu teuer für die Familie Clay.[2] Ein Passant habe den beiden gesagt, dass im Untergeschoss des Gebäudes ein Polizist sei, bei welchem sie den Diebstahl melden sollen. Der Polizist Joe Martin, welcher nebenbei Boxtrainer war, sah den jungen, vor Wut geladenen Ali vor sich und hörte sich seine Beschwerde an. Ali sei so sauer gewesen, dass er dem Polizisten sagte er wolle den Täter verprügeln, woraufhin der Polizist ihm empfahl, zunächst mit dem Boxtraining zu beginnen.[3] Bereits im selben Jahr bestritt Ali seinen ersten Amateurkampf und bis zu seinem 18. Lebensjahr sollten ca. 100 weitere folgen, von denen er 90% gewann.
Seine erfolgreiche Amateurkarriere führt dazu, dass er bereits mit 18 Jahren die USA bei den Olympischen Spielen in Rom vertreten durfte. [4] Ali gewann 1960 die Goldmedaille im Halbschwergewicht, wodurch sich sein Leben schlagartig veränderte. Er war nun jemand. Ali sei so voller Stolz und Euphorie gewesen, dass er seine Medaille gar nicht mehr absetzten wollte und sie Tag und Nacht getragen hat.[5]

Muhammad Ali auf dem Podium der Olympische Spiele 1960, von links nach rechts: Giulio Saraudi (ITA), Tony Madigan (AUS), Muhammad Ali (USA), Zbigniew Pietrzykowski (POL). © Gemeinfrei/ Polish Press Agency (PAP)
Zurück in Amerika wollte Ali mit Freunden und Bekannten seinen Sieg in einem noblen Restaurant feiern, doch der Kellner erklärte ihm, dass in seinem Restaurant nur Weiße bedient werden würden. Ali entgegnete ihm fassungslos, dass er gerade die Goldmedaille für die USA gewonnen hatte, doch das bedeutete dem Kellner nichts. Der Erzählung nach sei Ali so wütend gewesen, dass er seine Medaille in den naheliegenden Fluss warf.[6] Sie war für ihn bedeutungslos geworden. Die Realität des Jim-Crow-Amerikas holte Ali ein. „Jim Crow“ steht dabei symbolisch für die systematische Segregation der schwarzen und weißen Bevölkerung der USA. Unter dem Motto „seperate but equal“ wurde die afroamerikanische Bevölkerung gesellschaftlich separiert und durch die sogenannten „Jim-Crow-Gesetze“ systematisch diskriminiert. Es gab getrennte Schulen, Stadtviertel, Arbeitsplätze, Restaurants, Gefängnisse und sogar Leichenhallen wurden getrennt. Dabei waren die Einrichtungen für die afroamerikanische Bevölkerung von mangelnder Moderne und Ausstattung gezeichnet. Schulen beispielsweise hatten keine Sportplätze und waren nur mit dem Nötigsten ausgestattet.[7] Der Vorfall im Restaurant veränderte etwas in Ali. Er kämpfte nun nicht mehr nur für seinen persönlichen Erfolg im Boxen, sondern für seine Würde und die Gleichberechtigung der afroamerikanischen Bevölkerung.
Ali setzte seine Boxkarriere erfolgreich fort und verstand früh, wie er seine Popularität steigern und effektiv einsetzen konnte. Denn Ali war nicht wie die anderen schwarzen Sportler vor ihm. Vor Ali war es für schwarze Sportler üblich, sich zurückhaltend, ruhig und „dankbar“ zu zeigen. Man erwartete von ihnen, dass sie unterhalten, aber nicht ihre Stimme erheben – erst recht nicht zu politischen Themen. Doch Ali tat genau das Gegenteil. Er war laut, er war selbstbewusst und er provozierte seine Gegner in Pressekonferenzen. Dabei war er eloquent, rhetorisch begabt und brachte immer auch einen gewissen Humor mit. Mit Zitaten wie „Float like a butterfly, sting like a bee. The hand can’t hit what the eyes can’t see. And I am pretty!” („Schwebe wie ein Schmetterling, steche wie eine Biene. Die Hand kann nicht treffen, was die Augen nicht sehen können. Und ich bin hübsch!“), zog der junge afroamerikanische Boxer die nationale Aufmerksamkeit auf sich.[8] Alis polarisierende Persönlichkeit wurde schnell zu einem Symbol der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung, denn er widersetzte sich den gesellschaftlichen Normen der weißen Bevölkerung und scheute sich nicht davor, seine Stimme gegen Ungerechtigkeit zu erheben.
Am 25. Februar 1964 sollte Alis Karriere ihren ersten Höhepunkt erreichen, denn er kämpfte gegen Sonny Liston um den Weltmeistertitel im Schwergewicht. Sonny Liston galt damals als unbesiegbar und Ali war der klare Außenseiter. Die Quoten standen 7:1 gegen Ali und keiner glaubte an einen Sieg für den gerade mal 22-jährigen Boxer. Doch Ali gelang das Unmögliche und er schaffte es, in nur 2 Minuten den Kampf für sich zu entscheiden.[9] Auf der Siegesfeier waren auch bekannte Gesichter der Bürgerrechtsbewegung anwesend, darunter ein gewisser Malcolm X. Ali und Malcom hatten sich schon 2 Jahre zuvor kennengelernt und pflegten seitdem eine innige Freundschaft. Der deutlich ältere Malcolm nahm dabei die Rolle eines Mentors ein und beeinflusste Ali in seinen Vorstellungen über Religion und Politik. Dies führte dazu, dass Ali sich zu einem stärkeren und entschlosseneren Aktivismus entschied und anschließend auch der „Nation of Islam“ (NOI) beitrat, die jedoch kritisch betrachtet werden muss.[10] Die NOI war eine muslimische Gemeinschaft afroamerikanischer Männer, welche sich für die Verbreitung des Islams in Amerika einsetzte, aber auch die Idee der „Black Supremacy“ verbreitete, die nicht auf Gleichberechtigung beruhte, sondern auf Umkehrung der Verhältnisse hin zur Unterdrückung der weißen Bevölkerung. Es wurde ein eigener Staat für die schwarze Bevölkerung gefordert und teilweise wurde der weiße Mann als Teufel dargestellt.[11] Mit dem Beitritt zur NOI nahm Ali auch den muslimischen Glauben an und änderte seinen Namen zu Muhammad Ali, denn seinen Geburtsnamen sah er als „Sklavenname“ an. Mitte der 70er trat Ali wieder aus der „Nation of Islam“ aus.
Alis steiler Aufstieg sollte 1967 ein Ende nehmen. Er verweigerte den Kriegsdienst in Vietnam und begründete dies mit den Worten „My conscience won’t let me go shoot my brother or some darker people or some poor hungry people in the mud for big powerful America and shoot them for what? They never called me n*****. They never lynched me. They didn’t put no dogs on me. They didn’t rob me of my nationality.” („Mein Gewissen lässt mich nicht zu, dass ich meinen Bruder oder irgendwelche dunkelhäutigen Menschen oder arme, hungernde Menschen im Schlamm für das mächtige Amerika erschieße. Und wofür sollte ich sie erschießen? Sie haben mich nie als N***** bezeichnet. Sie haben mich nie gelyncht. Sie haben keine Hunde auf mich gehetzt. Sie haben mir nicht meine Staatsangehörigkeit genommen.“) Ein afroamerikanischer Muslim, der den Kriegsdienst verweigerte, war das ideale Feindbild für das weiße Amerika.[12] Ali bekam seinen Weltmeistertitel aberkannt, seine Boxlizenz entzogen und sollte ebenfalls Haft- und Geldstrafen erhalten. Ihm wurde sein Lebensinhalt genommen, weil er für seine Moral- und Wertevorstellungen eintrat.
Doch Ali gab nicht auf und legte Berufung ein. In den drei Jahren, die sein Prozess dauerte, konnte Ali keine Kämpfe bestreiten, trainierte jedoch unermüdlich weiter. Schlussendlich gewann Ali den Prozess und durfte wieder Boxkämpfe bestreiten.[13] 1970 trat er erneut im Kampf um den Weltmeistertitel an, diesmal gegen Joe Frazier. Ali galt erneut als chancenlos und Frazier als übermächtig. Doch Ali schaffte es, nach dreijähriger Pause und Rechtsstreit um seine Existenz, den übermächtigen Gegner zu besiegen und holte sich den Weltmeistertitel im berühmten „Rumble in the Jungle“ Kampf zurück.[14] Sein Comeback wurde zu einem Symbol des Widerstands, des Kampfes gegen staatliche Repression und Ungerechtigkeit. Drei Jahre lang musste Ali harte Konsequenzen ertragen für seine Weigerung, in den Vietnamkrieg zu ziehen, doch er gab nicht auf. Ali war nun am Höhepunkt seiner Popularität angekommen und war beispielsweise auf dem Cover des „Life Magazins“ zu sehen. Seine Bekanntheit reichte mittlerweile weit über die USA hinaus und er wurde international gefeiert. Unter anderem seine folgende Afrikareise sorgte dafür, dass er auch international zu einer Symbolfigur aller unterdrückten Völker wurde.[15]
Ali nutze seine Popularität für seinen Widerstand und hielt öffentliche Reden, trat in Talkshows auf und verbreitete seine politische Botschaft. Bei einer Rede an der Harvard Universität 1975 sprach er über Rassismus und Diskriminierung. „I’m a black man and I’m proud of it. I’m a black man and I’m going to show it to the World“ („Ich bin ein schwarzer Mann und ich bin stolz darauf. Ich bin ein schwarzer Mann und ich werde es der Welt zeigen.“) und „Everything good was white. The angel food cake was white, the devil food cake was chocolate.” („Alles Gute war weiß. Der Engelskuchen war weiß, der Teufelskuchen war aus Schokolade.“, sind berühmte Zitate seiner Rede.[16]
Ein weiteres Beispiel stammt aus einem britischen Talkshow Auftritt, bei welchem er erneut sein Charisma und seine rhetorische Eleganz verdeutlichte. Zitate wie „It’s hard to be humble when you are as great as I am” („Es ist schwer, bescheiden zu sein, wenn man so großartig ist wie ich“ ) oder „I’ve wrestled with alligators, I’ve tussled with a whale. I done handcuffed lightning and thrown thunder in jail. You know I’m bad. Just last week, I murdered a rock, injured a stone, hospitalized a brick. I’m so mean, I make medicine sick.“ („Ich habe mit Alligatoren gerungen, ich habe mit einem Wal gekämpft. Ich habe den Blitz in Handschellen gelegt und den Donner ins Gefängnis geworfen. Ihr wisst, dass ich böse bin. Erst letzte Woche habe ich einen Felsen ermordet, einen Stein verletzt und einen Ziegelstein ins Krankenhaus gebracht. Ich bin so gemein, dass ich sogar Medikamente krank mache.“), sind ebenfalls um die Welt gegangen.[17]

Muhammad Ali und seine Ehefrau Lonnie in Washington D.C., 2001. © Kingkongphoto & www.celebrity-photos.com from Laurel Maryland, USA, CC BY-SA 2.0
Ali bestritt seinen letzten Kampf 1981 und beendete anschließend seine Boxkarriere. Nach seiner Karriere setzte er sich weiterhin für Gerechtigkeit und Menschenrechte ein und führte seinen Aktivismus weiter fort. Beispielsweise wurde er 1990 als Diplomat in Verhandlungen mit dem Irak eingesetzt und konnte für die Freilassung mehrerer Geiseln sorgen. Leider litt Ali zunehmend unter den Folgen seiner Parkinson Erkrankung, welche ihn dazu zwangen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.[18] Bis 1996 gab es keine öffentlichen Auftritte Alis und keiner wusste genau, in welchem Zustand er war. Bei den Olympischen Spielen 1996 trat Ali zu aller Überraschung auf und hielt die olympische Fackel fest in der Hand. Aufgrund seiner Parkinson Erkrankung zitterte sein ganzer Körper, doch Ali schaffte es trotzdem die Fackel zu halten.[19] Dieser Moment war eine Art Hommage an Alis Leben, welches von Kampf, Widerstand und Mut geprägt war. In den folgenden Jahren verschlimmerte sich seine Krankheit, bis Ali 2016 verstarb.
Muhammad Ali war weit mehr als ein Boxchampion – er war eine Stimme für soziale Gerechtigkeit, ein Symbol für den Kampf gegen Rassismus und ein Vorbild für viele Generationen. Sein Mut, sich gegen den Vietnamkrieg zu stellen, seine Unterstützung der Bürgerrechtsbewegung und sein humanitäres Engagement haben ihn zu einer weltweiten Ikone gemacht. Bis heute inspiriert er Aktivisten, Sportler und Menschen, die sich für Gleichberechtigung und Frieden einsetzen.
Autor: Juri Lückmann
Kontakt: info@fritz-bauer-forum.de
Quellen:
Ali, Hana Yasmeen: Mit dem Herzen eines Schmetterlings. Meine Gedanken zum Leben, New York 2004.
Eig, Jonathan: Ali. Ein Leben, München 2018.
Muhammad Ali: Ein Leben in zehn Fotos. Film-Dokumentation (BBC, 2021).
Remnick, David: King of the World. Muhammad Ali and the Rise of an American Hero, London 1998.
Fußnoten:
